Newsletter hier im Browser öffnen.

Hallo liebe Leserin, lieber Leser,

diese Newsletter-Ausgabe entstand unter dem Eindruck der hohen Energiepreise, die - mal wieder und unerklärlicherweise scheinbar unerwartet - aufgrund von geopolitischen Verwerfungen über Deutschland hereingebrochen sind. 

Ein Freund von mir hat es nach längerer Analyse auf den Punkt gebracht: "Uns fällt einfach die mangelnde Energiewende auf die Füße." Ich möchte das aufgreifen, speziell im Hinblick auf den Teilbereich Mobilität.

👉🏼Wie mit Quartier-Carsharing der Einstieg zu "weniger Autos" und "mehr elektrisch" gelingen kann.

👉🏼 Warum Elektroautos schon vor 100 Jahren gepriesen wurden, sich aber trotz Effizienz nicht durchgesetzt haben.

👉🏼 Warum ich mir bisher kein E-Auto geholt habe, obwohl es sicherlich klug wäre.

Außerdem: Themen-Ideen aus der Community und meine Pros & Cons zum neuen, 35-jährigen, grünen Oberbürgermeister in München.

Viele Grüße und viel Spaß beim Lesen ❤️

Eugen

Gute Starthilfe: E-Carsharing für die Nachbarschaft

Hier treffen zwei "neuartige" Konzepte aufeinander: Carsharing und E-Autos. Über beide rümpft der konservative Autofahrer schon mal die Nase. Aber deren Kombination könnte vielerorts die Haftreibung bei der E-Mobilität überwinden helfen.

Beim nachbarschaftlichen E-Carsharing teilt sich ein Quartier von überschaubarer Größe ein E-Auto für tägliche Erledigungen. Dadurch 

✅ wird eine gesicherte Nachfrage erzeugt, um eine Ladestation bereitzustellen

✅ finden Kurzstreckenfahrten umweltfreundlich und potenziell immer günstiger statt

✅ verhindert der überschaubare Nutzerkreis, dass keiner sich für Pflege usw. verantwortlich fühlt und die Autos verwahrlosen (was beim normalen Carsharing droht).

Ein Pilotprojekt dazu stellt der verlinkte Artikel vor. Aus meiner Sicht ist es ein top Thema für Bezirksausschüsse oder Ortsbeiräte. 

Wenn ihr euch das in eurem Viertel vorstellen könnt, gebt die Idee doch gerne an eure kommunalen Mandatsträger weiter.

Hier geht's zum Artikel (Seiten 34-35)

Wie Image & Narrativ
das E-Auto vor 100 Jahren
aus dem Markt drängten

E-Autos standen schnon mal an der Schwelle zum Massenprodukt - und sind u.a. am Narrativ gescheitert, sie seien unmännlich und nur was für Frauen. Bescheuert? Absolut! Aber real.

Dieses Interview auf Spiegel Online zeigt gut, wie Wahrnehmung alle Vernunftargumente schlagen kann.

Hier ist der Beitrag

(Paywall; einige Geschenk-Links zum Lesen vorhanden; bei Interesse melden)

Was verbinde ich selbst mit einem Auto - und ist das elektrifizierbar?

Ich will nicht zu philosophisch werden in einem profanen Newsletter, aber ...

Für viele Vernunft-Argumentierer ist das Auto einfach nur ein Transportmittel, das Dinge und Menschen möglichst effizient von A nach B bringen soll. Für viele andere steckt mehr dahinter. Das Auto ist dann auch Symbol, Projektionsfläche, Konstante im Alltag, Vergleichsgröße innerhalb der Gesellschaft.

Über die emotionale Aufladung des Konzepts Auto

Ideen aus der Community

Die Mammutlösungen-Community ist noch nicht groß - aber durchaus aktiv und aufmerksam bei der Sache. 🤓

Ich habe mich daher sehr über zwei Themenvorschläge gefreut, die nach dem jüngsten Newsletter #3 bei mir ankamen.

Vielen Dank & gerne weiter so! ❤️

Haus gemeinsam kaufen, statt Mietwucher ertragen

Genossenschaftlich Immobilien kaufen, war Thema in Ausgabe #3. Es gibt aber auch andere Modelle für diesen Zweck.

Leser Max gab den Hinweis auf das "Mietshäuser Syndikat", bei dem Mieter ihr Mehrfamilienhaus gemeinsam kaufen und damit übertriebene Teuerung durch Spekulation unterbinden.

Hier ist die Website des Projektverbunds

Mehr Unabhängigkeit
von Tech-Konzernen

Viel von der Alltagstechnologie, die uns das Leben erleichtert, liegt in der Hand von einigen wenigen US-Unternehmen - mit teils seltsamen Bossen.

Leserin Yvonne hat mich auf diese Initiative aufmerksam gemacht, die Alternativen aufzeigt für Clouds, Paypal, Google Maps & Co. 

Schaut vorbei bei di.day

Die Generationenfrage

35 Jahre, grün: Chance & Risiko des München-OB

Dominik Krause hat den Platzhirsch aus dem Rathaus geworfen und ist jetzt OB. Der Generationenwechsel ist gut. Aber als Großstadt-Grüner steht er für ein Milieu, dessen Habitus auch spaltet.

All in all eine gute Wahl, wenn...

Meine Generation und ihre Gelegenheit zu gestalten

Der Ursprung von Mammutlösungen ist der gleichnamige Roman von mir: ein Appell an die Menschen um die 40, unsere aktuellen Probleme zu lösen, statt sich ins Private zurückzuziehen.

Jetzt bestellen

Wenn Sie diese E-Mail (an: maier@mpv-kommunikation.de) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.
 
Bilder: pixabay (mototraveller5; stokpic); flaticon (IconBaandar; kmg_design; Eucalyp); Maier
 
Eugen Maier
Floriansmühlstr. 72
80939 München
Deutschland

idee@mammutloesungen.de